Projektfahrt nach Brüssel 10. bis 13.07.2022

Am Sonntag, dem 10.07.2022, fuhren elf Schülerinnen und Schüler des Christian-Wolff-Gymnasiums gemeinsam mit dem stellvertretenden Schulleiter Herrn Heuser sowie den Lehrerinnen Frau Schröder, Frau Lotze und Frau Wiesener nach Brüssel, um dort gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften der internationalen Deutschen Schule Brüssel (iDSB) an einem Geschichtsprojekt zu arbeiten.
Dieses knüpfte an ein in der Projektwoche begonnenes und von der Klasse 10a und ihrer Klassenleiterin Frau Lotze fortgesetztes Geschichtsprojekt an, in welchem sich die Teilnehmenden mit dem Gedenken an belgische Widerstandskämpfer befassten, die im Zweiten Weltkrieg in Halle (Saale) inhaftiert und hingerichtet wurden. Geleitet wurde die Arbeit von Herrn Viebig und Frau Miete von der Gedenkstätte Roter Ochse in Halle.

Nach Ankunft in Brüssel lernten die Schülerinnen und Schüler des Christian-Wolff-Gymnasiums ihre Gastfamilien bei einem gemeinsamen Grillabend kennen. Am darauffolgenden Projekttag an der iDSB wurden in Gruppen, bestehend aus Schülerinnen und Schülern beider Schulen, Ideen erarbeitet, wie man auch in Zukunft noch an die belgischen Widerstandskämpfer und an das von ihnen erfahrene Leid durch die Nationalsozialisten erinnern kann. Dabei entstanden die verschiedensten Ideen, wie beispielsweise das Legen von Stolpersteinen an den Wohnorten dieser Widerstandskämpfer sowie das Erstellen eines Instagram-Accounts, um auch die Zielgruppe der Jugendlichen auf das Geschehene aufmerksam zu machen.
Diese Ideen sollen im weiteren Verlauf des Projekts ausgearbeitet und umgesetzt werden. Am Montagnachmittag wurden die Projektskizzen in Anwesenheit der Schulleitung der iDSB, Jörg Heinrichs und Nicole Bordelais, sowie von Carmen Johannsen, der Leiterin der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Brüssel, welche die Gruppe am nächsten Tag besuchte, präsentiert.

Frau Johannsen gab den halleschen Besuchern zusammen mit ihrer Praktikantin Frau Warmuth am Dienstag neben einer Besichtigung des Gebäudes auch einen Einblick in die Aufgaben und Funktionen der Landesvertretung. Anschließend besichtigten alle gemeinsam das Haus der europäischen Geschichte und gewannen bei einer virtuellen Stadtrallye weitere Eindrücke von Brüssel – dabei durften belgische Pommes, Waffeln und Schokolade natürlich nicht fehlen.

Am Mittwoch trat die Gruppe die Heimreise an. Nach Verabschiedung von den Gastfamilien ging es jedoch zunächst nach Lüttich. Auf dem Friedhof wurden die Gräber der belgischen Widerstandskämpfer besucht und ihrer gedacht. Auch Angehörige eines Opfers waren vor Ort. Mit diesen bleibenden Eindrücken ging es anschließend zurück nach Halle.

Das Christian-Wolff-Gymnasium dankt allen Beteiligten beider Schulen sowie Herrn Viebig und Frau Miete für die engagierte Zusammenarbeit und freut sich auf den Gegenbesuch im November 2022.

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