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Schüleraustausch 2012

Mitglieder der Delegation aus Halle

Schüleraustausch vom 13.09.2012 bis 22.09.2012

Christian-Wolff-Gymnasium Halle/Saale – Gymnasium „Peterschule“ St. Petersburg

Im oben genannten Zeitraum fand der zweite Teil unseres Projektes „Ich bin ein Hallenser – Ich bin ein Petersburger“ statt. Am 14.09.2012 begann der Tag in der Peterschule mit der offiziellen Begrüßung und der Einführung in die Projektarbeit. Anschließend folgten ein Schulrundgang und Hospitationen in den Schulklassen. Am Nachmittag ging es dann gleich zur Peter-Paul- Festung, die der Ausgangspunkt für die wachsende Stadt war und auch das Stadtmuseum beherbergt. Hier fanden die Schüler die ersten Informationen zu ihrer Projektarbeit besonders zum Thema - Sehenswürdigkeiten und Geschichte in Sankt Petersburg. Weitere Themen waren: - Sport in St. Petersburg - Musik in St. Petersburg - Jugendsprache in St. Petersburg Ziel war es, eine Präsentation in russischer und deutscher Sprache vorzubereiten, die am 21.09.2012 auf der Abschlussveranstaltung vorgestellt werden sollte. Die folgenden zwei Tage waren Familientage, die von den Gastgeberfamilien individuell gestaltet wurden. Dabei konnten die Projektteilnehmer Informationen zu den Themen Sport, Jugendsprache und Musik sammeln. Die Schüler haben festgestellt, dass es beim Musikgeschmack der Jugend keinen großen Unterschied gibt. Dass in St. Petersburg das klassische Musikerbe gepflegt und geliebt wird, konnten die Schüler bei einem Opernbesuch erleben. Um die Geschichte der Stadt besser zu erklären, wurde eine Kanalfahrt genutzt. Vom Schiff aus konnte den Schülern sehr gut die Entstehung der am Reißbrett entstandenen Stadt gezeigt werden, auch fast alle wichtigen Sehenswürdigkeiten waren zu sehen. Vorbereitete Erläuterungen zu verschiedenen Objekten machten die Kanalfahrt zu einer sehr lehrreichen Veranstaltung im Sinne unseres Projektes. Weitere Veranstaltungen zum Thema Geschichte und Sehenswürdigkeiten waren der Besuch der Ermitage und der Isaak-Kathedrale. In Halle lernten unsere Gastschüler das Projekt „Stolpersteine“ als Andenken an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte kennen. Ein anderes Kapitel der deutschen Geschichte war die 900 Tage dauernden Belagerung von Leningrad (heute St. Petersburg). Durch den Besuch des Blockademuseums verstanden die Schüler deutlicher, wie wichtig die freundschaftlichen Kontakte der Menschen unterschiedlicher Nationen für den Erhalt des Friedens sind. Während der Unterrichtsveranstaltungen wurde über den für St. Petersburg besonders wichtigen Schriftsteller A. Puschkin gesprochen. Zur Vertiefung des Themas wurde eine Exkursion nach Puschkin durchgeführt. In Puschkin verbrachte der Schriftsteller seine Jugendjahre und erhielt eine gute Ausbildung am Lyzeum. Außerdem bestand die Möglichkeit, die Residenz der russischen Zarenfamilie, den Katharinenpalast, zu besichtigen. Während der gesamten Aufenthaltszeit kommunizierten die Schüler sehr intensiv miteinander. In einem Gespräch am Schülertisch wurde von den Teilnehmern festgestellt, dass die Jugendsprachen in beiden Ländern sehr ähnlich sind, weil sie von der englischen Sprache stark beeinflusst werden. Zur Abschlussveranstaltung wurden die Ergebnisse des Projektes präsentiert. Die deutschen Schüler nehmen die Ergebnisse in ihre bestehenden Projektmappen in Halle auf. Der Verlauf des Projektes wurde von allen Beteiligten sehr positiv eingeschätzt. Die Schüler sind der Meinung, dass die Teilnahme an einem solchen Projekt für sie sehr nützlich und persönlichkeitsfördernd ist.

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Kurzer Bericht

Schüleraustausch St. Petersburg 2011/2012

Im Rahmen der Projektwochen an unserer Schule nahm ich am Projekt „Schüleraustausch Петершуле СПб – Christian-Wolff Gymnasium Halle“ teil. Im September 2011 besuchten 8 russische Gastschülerinnen unsere Schule und erlebten mit uns interessante 10 Tage in Halle und Umgebung (Dresden, Buchenwald, Weimar). In diesem Jahr wurden wir nunmehr von der Peterschule eingeladen nach St. Petersburg zu reisen. In der Zeit vom 13. – 22.09.2012 verbrachten wir eine aufregende, interessante und lehrreiche Zeit in einer der größten Städte der Welt. Auf dem von der Peterschule für uns organisierten Programm standen unter anderem: die Besichtigung der Eremitage, der Peter-Paul-Festung, des Blockademuseums, des Nevsky-Prospektes, der Isaak-Kathedrale und vieles mehr. Unabhängig vom offiziellen Programm unternahmen die Gastfamilien weitere Ausflüge jeglicher Art, so besuchte meine Familie mit mir ein Eishockey-Spiel, da ich im Rahmen unseres Projektes für das Gebiet Sport zuständig war. Für mich war es eine sehr interessante Reise, ich war fasziniert von der Stadt – ihrer Schönheit und Größe. Ich habe viel gelernt über die Geschichte und die Kultur Russlands, insbesondere der Stadt St. Petersburg (Leningrad, Petrograd). Ich kann dieses Projekt jedem anderen Schüler einfach nur empfehlen.

Martin Exß

Klasse 9a
P.S. Besonders bedanken möchte ich mich bei sowohl unseren Lehrerinnen als auch bei den russischen Lehrern für die tolle Organisation!

Unsere Reise nach St. Petersburg vom 13. – 22.09.2012

Zuallererst muss gesagt werden, dass Sankt Petersburg eine wunderschöne Stadt ist und Besuchern mehr als genug zu bieten nat. Als zweites gilt natürlich mein Dank Frau Billeb und Frau Kloß, welche diesen Aufenthalt nicht nur perfekt geplant, sondern auch wundervoll durchgeführt haben. Natürlich danke ich auch der Peterschule und unseren Gastfamilien, die uns liebevoll aufgenommen haben.In Sankt Petersburg konnten wir viel entdecken und erleben. Dabei haben wir natürlich auch eine Menge gelernt. Dies beschränkt sich nicht nur auf Kultur und Gesellschaft, sondern auch auf die Sprache. Die Sprache Russisch erscheint mir im Unterricht als äußerst kompliziert und unerlernbar. Deshalb war die Freude etwas von den Gesprächen zwischen zwei Muttersprachlern verstanden zu haben nur noch größer. Dabei ist es faszinierend gewesen, dass sich die Jugendsprachen in beiden Ländern nicht sonderlich unterscheiden. Das Gespräch mit den Eltern meiner Austauschülerinnen fiel mir erstaunlicherweise einfach. Jedoch war das Sprechen mit der jüngeren Schwester umso komplizierter, da sie nicht nur sehr schnell, sondern auch nuschelnd gesprochen hat.Das Erkunden der Stadt brachte jeden Tag einen neuen Höhepunkt auf unserer Reise. Wir erfuhren eine Menge über die russische Kultur und über die Geschichte Sankt Petersburgs. Meine persönlichen Höhepunkte waren der Besuch der Eremitage, die Kathedrale auf dem Blut und die Fahrten mit der U-Bahn. Die Eremitage beeindruckte mich mit wundervollen Ausstellungsstücken, die von moderner Architektur bis hin zu alten Gemälden reichte. Auch beeindruckten mich die Säle, in welchen die Eremitage untergebracht ist. Die Kathedrale auf dem Blut hat eine abwechslungsreiche und bewegende Geschichte. Trotzdem versprüht sie im Innern durch ihre farbenfreue Pracht inneren Frieden und Ruhe. Das U-Bahn-Netz hat mir besonders gefallen, da man schnell und ohne warten von einem Ort zum nächsten gelangen kann. Es war etwas beängstigend zu sehen wie voll manche der Bahnen sind, obwohl alle zwei Minuten Bahnen fahren. Dies zeigt, dass in St. Petersburg sehr, sehr viele Menschen leben. Im „Allgemeinen“ kann man sagen, dass unser Ausflug ein Abenteuer in St. Petersburg war. Ich werde diese wunderschöne Reise nie vergessen und hoffe noch einmal St. Petersburg erleben zu können.

von Maya Reuther

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