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Lehreraustausch 2010 in Halle

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Gäste aus Sankt Petersburg am CWG

Abschlussbericht über den Informationsbesuch der Lehrer der „Peterschule“ St. Petersburg im Christian-Wolff-Gymnasium Halle (Saale)

Der Informationsbesuch fand im Zeitraum vom 14.08.2010 bis zum 25.08.2010 im Rahmen der Schulpartnerschaft statt.
Der Gegenbesuch zu der vom 04.04.2010 bis zum 11.04.2010 in St. Petersburg durchgeführten Reise schuf den Ausgleich des Wissensstandes für die russischen Lehrer.
Am Anreisetag besuchten die Gäste den Reichstag in Berlin, bevor sie nach Halle fuhren. Die Pädagogen hatten, da sie sich schon vom Besuch in St. Petersburg kannten, ein recht freundschaftliches Verhältnis zueinander, sodass die Arbeit in einem vertrauensvollen Verhältnis stattfand. Am ersten Tag, der ein Familientag war, konnten die russischen Lehrer die Familien der deutschen Lehrer kennen lernen.
Nach dem Empfang in der Schule und dem dazugehörigen Kulturprogramm besichtigten die Lehrer die Räumlichkeiten unseres Gymnasiums. Besonders die Ausstattung der Fachkabinette, die es ermöglicht den Unterricht vielseitig zu gestalten, beeindruckte unsere Gäste. Bei den Hospitationen wurde vor allem die Fähigkeit der Lehrer gelobt, ein Vertrauensverhältnis zu den Schülern aufzubauen und deren Verantwortungsbewusstsein zu stärken.
Die Veranstaltung „Lehrer zu Lehrer“ war sehr interessant. Auch nicht direkt in das Projekt eingebundene Lehrer nahmen an dieser Gesprächsrunde teil. Es wurde rege diskutiert, gefragt und geantwortet, wobei neben den Fachthemen auch Themen wie Arbeitsbedingungen, Urlaub, Arbeitsorganisation und Arbeitssicherheit eine Rolle spielten. Einen besonderen Eindruck machte das angenehme Arbeitsklima am Christian-Wolff-Gymnasium auf die russischen Lehrer. Den Gästen wurden auch die Projekte der Schule vorgestellt wie „Lebenswelt-Lernen durch Engagement“, Methodenunterricht, Schüleraustausch mit Schweden, Streitschlichter, Schülertheater und die Tätigkeit des Schülerrates. Die russischen Lehrer haben zum Ausdruck gebracht, ihren Wunsch einige Projekte („Lebenswelt-Lernen durch Engagement“, Methodenunterricht und Streitschlichter) bei sich in der Schule im Lehrerkollegium ausführlich zu präsentieren und vielleicht auch probieren sie einzuführen.
Zum Programm des Informationsbesuches gehörte auch selbstverständlich das Kennen lernen der Stadt Halle. Bei dem Stadtrundgang konnten die Gäste die Stadt recht gut kennen lernen, wobei es unserem Kollegen als Stadtführer gelang neben Stadtgeschichte und Architektur auch den halleschen Humor zu zeigen.
Bei der Führung durch die “Franckeschen Stiftungen“ konnten die Lehrer eine sehr alte Schulstadt sehen. In der im Jahre 1700 durch Hermann Francke gegründeten Anlage, befinden sich heute Schulen, ein Museum und eine historische Bibliothek. Besonders die Architektur und die teilweise einzigartigen musealen Schularchive, wie Naturalien- und Kunstkammer erregten das Interesse bei den russischen Gästen. Besichtigt wurden auch die Sozialeinrichtungen wie das Kinderkreativzentrum und der Bauhof auf dem Gelände der Stiftung.
Gemeinsam wurde auch das Museum der ältesten deutschen Schokoladenfabrik besucht und eine Bootsfahrt auf der Saale unternommen.
Die Fahrt nach Dresden ist ein Zugeständnis an die Petersburger, weil beide Städte Partnerstädte sind. Die Lehrer besuchten dort verschiedene Museen entsprechend ihrer Interessen.
Auch der Besuch der Stadt Merseburg, einer der ältesten Mitteldeutschen Städte, stand auf dem Programm. Im Dom der 1014 Jahre alten Stadt befinden sich die weltbekannten Merseburger Zaubersprüche aus dem 9. Jahrhundert, die zum Programm der Deutschlehrerausbildung in St. Petersburg gehören.
Bei einem Besuch des halleschen Kabaretts die“ Kiebitzensteiner“, konnten wir gemeinsam über das dargebotene Programm lachen und den Gästen zeigen, dass die Hallenser sich auch über ihre eigenen Schwächen amüsieren können.
Der kulturelle Höhepunkt des Programms war innerhalb der Familientage das Orgelkonzert im Gewandhaus Leipzig. In der Zeit zwischen den Veranstaltungen beschäftigten wir uns mit der weiteren Ausgestaltung unserer Partnerschaft, sodass wir zur Abschlussveranstaltung die Durchführung eines neuen Schülerprojektes unter dem Titel „Ich bin ein Sankt Petersburger und ich bin ein Hallenser.“ vereinbaren konnten. Während der Veranstaltung wurde von Lehrern beider Schulen betont, dass die Informationsbesuche viel in Ihren Köpfen bewegt haben. So können sie auch die mentalitätsabhängigen Unterschiede im Schulalltag besser verstehen, welche bei Schüleraustauschen manchmal zu Verwunderungen führten. Auch der Ehrfahrungsaustausch über die fachspezifischen Unterrichtsmethoden wurde als sehr fruchtbar eingeschätzt. Auch die Projektarbeit zeigt viele Möglichkeiten des Erfahrungsaustausches miteinander.
Alle sprachen sich dafür aus, die Zusammenarbeit weiterzuführen, jedoch wurden auch Probleme angesprochen. So wird es auf Grund der immer geringen werdenden finanziellen Zuschüsse immer schwieriger Kinder und deren Eltern für einen Austausch zu gewinnen. Vor allem die Eltern haben einen erheblichen Zeitaufwand zu leisten und tragen zudem einen großen Teil der Kosten.
Alle bedankten sich daher auch bei der Stiftung DRJA dafür, dass sie mit ihrer Arbeit einen großen Beitrag für die Fortführung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern leistet.

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