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Projektbezogener Schüleraustausch 2013

"Kultur begeistert Jugend"

... in Deutschland und in Russland“ vom 12.09.2013 bis 21.09.2013

Am 12.09.2013 haben wir den ersten Teil unseres Schüleraustausches „Kultur begeistert Jugend in Deutschland“ gestartet. An folgenden Themen haben die Schüler in gemischten Gruppen gearbeitet:
- Leuchttürme der Kultur Deutschlands: Berlin, Dresden, Weimar
- Halle – Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts

Christian-Wolff-Gymnasium: Geschichte, Traditionen, „Selbstverwaltung“ der Schüler. Während der Projektarbeit hatten die russischen und die deutschen Schüler eine gute Möglichkeit, viel Neues, Interessantes und Wichtiges aus dem kulturellen Lebensbereich kennenzulernen. In Berlin konnten die Schüler verschiedene Museen nach ihren Interessen besichtigen, zum Beispiel das Museum für Geschichte der DDR und das Pergamonmuseum. Der Stadtrundgang über die Museumsinsel und durch das Stadtzentrum zeigte den Schülern, welche zahlreichen Möglichkeiten die jungen Menschen in Berlin haben, um sich zu bilden und um ihr Leben inhaltsreich zu gestalten. Da die Städte Dresden und St. Petersburg seit vielen Jahren Partnerstädte sind, war es sehr wichtig diese Stadt zu besichtigen. Die deutschen Projektteilnehmer haben einen interessanten und ausgiebigen Stadtrundgang vorbereitet. Dabei war es bemerkenswert festzustellen, welche historischen und vor allem kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland seit Jahrhunderten existierten. Die Besichtigung der Dresdener Galerie Alte Meister trug dazu bei, dass besonders unsere russischen Austauschschüler ihre Kenntnisse in der deutschen Kunstgeschichte bereichern konnten. Für die deutschen Schüler diente diese Exkursion der Vorbereitung der Besichtigung der Eremitage in St. Petersburg. Der ziemlich lange Aufenthalt in Weimar spielte für alle Projektteilnehmer eine ganz besonders große Rolle. Da unsere russischen Austauschschüler ganz intensiv die deutsche Sprache und Literatur lernen, hatte für sie und selbstverständlich auch für die deutschen Schüler die Exkursion in das Goethe – Nationalmuseum eine große Bedeutung, wo vor allem die russischen Schüler viel Neues erfahren und ihre Kenntnisse in der deutschen Literatur erweitern konnten. Bei der Besichtigung der Gedenkstätte Buchenwald konnten alle Projektteilnehmer noch deutlicher verstehen, wie wichtig es ist, dass alle Menschen im Frieden leben und gemeinsam danach streben, dass keine Kriege Menschenleben zerstören und dass der Nationalsozialismus keine Zukunft haben darf. Jeder Schüler legte eine rote Rose an der Gedenktafel des Krematoriums nieder. Die Schüler beider Länder waren tief beeindruckt von allem, was sie in Buchenwald gesehen und gehört haben. Diese Erfahrung hilft auch unseren deutschen Schülern bei der Besichtigung der Gedenkstätte Piskarjowskij Friedhof in St. Petersburg, sich mit den schwarzen Seiten der gemeinsamen Geschichte beider Länder auseinanderzusetzen. Die Stadt Halle haben die deutschen Schüler in der Form Stadtrally vorgestellt. Besonderes Interesse zeigten die meisten russischen Schüler für das Saline Museum und das Landesmuseum für Vorgeschichte Sachsen-Anhalts. Die deutschen Schüler haben sich sehr bemüht, über die Geschichte, Traditionen und berühmte Personen ihrer Heimatstadt ausdrucksvoll zu berichten.

Ein besonderes Thema war für die Schüler - das Christian-Wolff-Gymnasium. Die deutschen Schüler zeigten ihre Schule während des selbstständig vorbereiteten Schulrundganges. Bei dem Empfang der russischen Austauschschüler wurden viele Fragen nach der Schulorganisation durch die Schulleitung beantwortet. Während des Runden Tisches mit den Vertretern des Schülerrates, der Schülerpaten und der Streitschlichter des Christian-Wolff-Gymnasiums fand ein sehr intensiver Austausch der Erfahrungen und Meinungen statt. Die Gastschüler waren von der aktiven Teilnahme der Schüler unseres Gymnasiums an der Gestaltung des schulischen Alltags, von den Fähigkeiten der Schüler ihre Interessen bei den Lehrern und der Schulleitung durchzusetzen sowie von der Arbeit der Schülerpaten besonders mit den Schülern in den fünften Klassen, um sie und ihre Lehrer zu unterstützen, sehr beeindruckt. Auch die Berichte der Schüler unseres Gymnasiums über die Aufgaben der Streitschlichter überzeugten unsere Gastschüler davon, wie wichtig es ist, dass die Schüler selbst einander beibringen, wie man den schulischen Alltag ohne Konflikte gestalten kann, die den Lernprozess und das Arbeitsklima im Klassenverband zerstören. Über den Erfolg unseres Schüleraustausches konnte man sich auch während der Auswertungs- und Abschlussveranstaltung in unserem Schülercafe überzeugen. Die Projektteilnehmer präsentierten vor geladenen Gästen ihre ausgearbeiteten Themen zweisprachig mit Hilfe künstlerisch gestalteter Poster. Die witzigen Sketsche (als kleines Kulturprogramm), auch zweisprachig, bereiteten den Zuschauern und Darstellern selbst viel Freude und Spaß. Das gemeinsame Singen, Essen und Trinken machten den Abschlussabend noch angenehmer und unvergesslicher.

Insgesamt haben die Teilnehmer dieses Projektes ihre Zusammenarbeit sehr gut eingeschätzt. Sie haben dabei viel über ihre Länder, über verschiedene Schulsysteme und über sich selbst erfahren, wie man ohne Stress dank gegenseitigem Verständnis und Toleranz diverse Probleme lösen kann. Die russischen und die deutschen Schüler haben eine gute Möglichkeit gehabt, ihre Kenntnisse in beiden Sprachen zu vertiefen, alltägliches Leben in den Familien zu erleben. Mit viel Spaß haben die Schüler gemeinsam ihre Freizeit verbracht und viele haben dabei schon Freundschaften geschlossen. Unsere Schüler freuen sich sehr im nächsten Jahr unsere Zusammenarbeit in St. Petersburg fortzusetzen und sind ganz gespannt, wie „Kultur in St. Petersburg sie begeistern wird“.

Kultur begeistert Jugend

... in Deutschland und in Russland

12.09.2013 bis 21.09.2013

Christian-Wolff-Gymnasium Halle (Saale) – Gymnasium „Peterschule“ St. Petersburg

Seit 2004 pflegt unser Christian-Wolff-Gymnasium freundschaftliche Beziehungen zum St. Petersburger Gymnasium „Peterschule“. Heute ist das unsere offizielle Partnerschule, mit der wir zahlreiche interessante Projekte durchführen.

In diesem Jahr fangen wir an, gemeinsam an einem neuen Projekt zu arbeiten. Dieses Projekt besteht aus zwei Teilen. Den ersten Teil „Kultur begeistert Jugend in Deutschland“ starten wir bei uns in Halle, den zweiten Teil „Kultur begeistert Jugend in Russland“ verwirklichen wir in St. Petersburg bei unseren Partnern im Jahre 2014.

Das Projektthema wurde von den Schülern beider Partnerschulen vorgeschlagen. Unsere deutschen Teilnehmer haben das Programm zum ersten Teil des Projektes erarbeitet. Wir wollen mit unseren Gästen folgende Themen gemeinsam realisieren:

- Leuchttürme der Kultur Deutschlands: Berlin, Dresden, Weimar
- Halle – Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts
- Kultur gegen Drogen

Für die Vorbereitung dieses Projektteils wird unsere Schulprojektwoche im Januar genutzt, während der unsere Schüler das Informationsmaterial zu den oben genannten Themen sammeln, bearbeiten und in ihre Projektmappen aufnehmen.

Das Ziel der gesamten Projektarbeit besteht auch in diesem Jahr darin, dass die sozialen- und Lern-und Sprachkompetenzen der Schüler weiterentwickelt werden. Die Schüler haben während der Projektarbeit eine gute Möglichkeit, viel Neues und Interessantes über die Kultur in Deutschland zu erfahren. Es ist für sie wichtig zu wissen, wie sich die jungen Menschen an den Kulturprojekten beteiligen. Durch die Familienunterbringung, gemeinsame Zusammenarbeit in gemischten Gruppen an Projektthemen lernen die Schüler beider Länder , wie man ohne Stress dank gegenseitigem Verständnis, Achtung und Toleranz viele Probleme, Unstimmigkeiten und Andere lösen kann. Sicherlich ist es auch nicht weniger wichtig, dass die russischen und deutschen Schüler dabei ihre Kenntnisse in beiden Sprachen vertiefen, alltägliches Leben in beiden Ländern erleben und verschiedene Schulsysteme vergleichen, mit viel Spaß gemeinsam ihre Freizeit verbringen und vielleicht für viele Jahre richtige Freunde werden.

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Russland Lehreraustausch 2010 in Halle