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Projektbezogener Schüleraustausch 2014

Abschlussbericht DRJA 2014

„Kultur begeistert Jugend in Deutschland und in Russland“ vom 11.09.2014 bis 20.09.2014

Christian-Wolff-Gymnasium Halle/Saale – Gymnasium „Peterschule“ St. Petersburg

Am 11.09.2014 haben wir den zweiten Teil unseres Schüleraustausches „Kultur begeistert Jugend in Russland“ gestartet. An folgenden Themen haben die Schüler in gemischten Gruppen gearbeitet:CWG und Peterschule

Geschichte der Stadt

Museen und Theater in St. Petersburg

Berühmte Petersburger Wie bei dem ersten Teil des Projektes hatten die deutschen und die russischen Schüler diesmal in St. Petersburg eine gute Möglichkeit, viel Neues, Interessantes und Wichtiges aus dem kulturellen Lebensbereich Russlands kennenzulernen.
St. Petersburg hat eine reiche vielfältige Geschichte. Dies konnten unsere Schüler aus den Berichten der russischen Schüler während der Nachmittagsveranstaltung „Wie kenne ich die Geschichte unserer Partnerschule und der Stadt St. Petersburg“ entnehmen. Auch die Exkursionen in der Peter-Paul-Festung und die Stadtrundfahrt mit dem Schiff über die Newa und ihre Kanäle trugen dazu bei, dass die Schüler verstehen konnten, wie Deutschland und Russland historisch und kulturell im Laufe der Jahrhunderte verbunden waren und welche große Bedeutung die weitere Entwicklung der Kontakte zwischen beiden Völkern hat. Die Exkursionen in der Isaak-Kathedrale und in der Kasaner Kathedrale zeigten den Schülern die Geschichte der russischen Kirche als wichtiger Bestandteil der Entwicklung der Kunst in Russland. Einen ganz besonders tiefen Eindruck machte auf die Projektteilnehmer die Besichtigung des Blockade-Museums. „Der Krieg“ als kleines Unterthema fand auch diesmal seinen bedeutenden Platz in unserem Projekt. (In Deutschland haben die russischen Schüler die Gedenkstätte Buchenwald besucht.) Im Blockade-Museum wird ganz deutlich dargestellt, wie grausam und unmenschlich der Krieg ist, wie die einfachen Bürger der Stadt diese Zeit erlebten und wie sie gelitten und heldenhaft gekämpft haben. Einige deutsche Schüler mit slawischem Hintergrund konnten meisterhaft die russische Führung übersetzen. Dadurch wurden die Schüler noch mehr an diese Thematik herangeführt und sensibilisiert. Unsere Schüler beteiligten sich sogar an einer Unterschriftensammlung für das Museum, in der es darum ging, von der Stadtverwaltung besser geeignete Räumlichkeiten zu erhalten.
Das Thema „Museen und Theater in St. Petersburg“ ist sicherlich sehr umfangreich. Schon im ersten Teil des Projektes in Halle konnten sich die deutschen und die russischen Schüler über die Sehenswürdigkeiten ihrer Heimatstädte sehr viel unterhalten. Deswegen haben sie auch die für sie besonders interessanten Museen selbst ausgesucht. Dabei haben die Museen, die Eremitage, das Bernsteinzimmer im Katharinenpalais und die Blutkirche, eine Sonderstellung. Es war interessant zu erfahren, dass die Eremitage heute für das beste europäische Museum gehalten wird. In der großen Ausstellung der deutschen Kunst konnte man das Gemälde von Caspar David Friedrich „Der Rote Turm in Halle“ sehen.
Das Bernsteinzimmer faszinierte die Schüler nicht nur durch seine traurige und geheimnisvolle Geschichte, sondern auch durch die meisterhaften Restaurierungsarbeiten der russischen Künstler.
Die Blutkirche (das Mosaikmuseum) verbindet in sich ein bedeutendes historisches Mahnmal und ein hervorragendes Kunstwerk.





Bei der Besichtigung dieser Kirche war für die Schüler besonders wichtig zu verstehen, wie die Geschichte, Architektur und Mosaikkunst gemeinsam wirkungsvoll zu einem Meisterwerk werden, das die Menschen verschiedener Generationen und Nationalitäten auch heute tief berührt und begeistert.
Unvergesslich bleibt für die Schüler das Ballett „Dornröschen“ im Opernhaus. Das russische Ballett kannten sie bisher nur aus dem Russischunterricht bzw. Musikunterricht. Jetzt haben die Schüler selbst die Ballettkunst erlebt.
Das Thema „Berühmte Petersburger“ war nicht so einfach für die Schüler, besonders die Auswahl der hervorragenden Persönlichkeiten, an welchen St. Petersburg besonders reich ist. „Die Liste“ der Berühmtheiten umfasste verschiedene Epochen und Kunstrichtungen: Konstantin Habenskij (Schauspieler), Andrej Arschawin (Fussballspieler), Wiktor Zoi (Sänger, Dichter), P.I. Tschaikowsky, Elizaveta Bojarskaja (Schauspielerin), Iwan Urgant (Fernsehmoderator, Musiker, Schauspieler). Die deutschen und die russischen Schüler konnten viele Informationen über diese Persönlichkeiten austauschen und ihre eigenen Meinungen zum Ausdruck bringen.
Ein besonders wichtiges Thema war für die Schüler „CWG und Peterschule“. Traditionellerweise präsentieren die deutschen und die russischen Schüler ihre Schulen besonders gern. Außerdem kennen unsere Schulen seit 2005 einander. Deswegen ist es besonders interessant, die Veränderungen in der Schulorganisation und in den Traditionen festzustellen. Hospitationen, Schulrundgang, Diskussionen „Am runden Tisch“, gemeinsame Nachmittagsveranstaltungen, Abschlussveranstaltung mit Präsentation der Projektarbeit in gemischten Gruppen und Familientage gehören zu den traditionellen Projektveranstaltungen bei unserem Schüleraustausch. Neu für uns war in diesem Jahr das Kennenlernen des Projektes „Radio Peterschule“ und die gemeinsame Gestaltung einer Radiosendung über unseren Schüleraustausch. Es war für die deutschen Schüler sehr interessant und aufregend, über unser Projekt russisch und deutsch im Radio zu berichten.
Auch dieses Mal haben die Teilnehmer des Projektes ihre Zusammenarbeit sehr gut eingeschätzt. Die Schüler haben viel über ihre Länder, über ihre Städte, über die vielfältige Kultur in St. Petersburg und über sich selbst erfahren. Die deutschen und die russischen Schüler haben eine gute Möglichkeit gehabt, ihre Kenntnisse in beiden Sprachen zu vertiefen, alltägliches Leben in den Familien zu erleben, mit viel Spaß gemeinsam ihre Freizeit zu verbringen und sich für die Kultur in beiden Ländern zu begeistern.

Der Schüleraustausch 2014



Am 11. September ging es endlich für uns nach Sankt Petersburg. Nach einem Jahr langem Warten konnten wir endlich unsere russischen Gastschüler wiedersehen, die vor einem Jahr bei uns waren. Durch die Projektarbeit haben wir zwar schon etwas über Sankt Petersburg erfahren, aber es war trotzdem sehr schön, all das mit eigenen Augen zu sehen. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich zu Anfang Zweifel, ob ich überhaupt mitfahren soll, doch nach ein paar Tagen in dieser wunderschönen Stadt war ich froh mitgekommen zu sein. Jeden Tag konnten wir Sankt Petersburg etwas näher kennenlernen. Ich empfand diesen Schüleraustausch als sehr gelungen und als eine tolle neue Erfahrung, die man nicht so schnell vergessen wird. Am besten hat mir der Besuch des Balletts Dornröschen gefallen. Außerdem fand ich den Besuch des Blockade Museums sehr interessant. Es war nicht nur sehr interessant zu erfahren, wie die Menschen während der Blockade gelebt haben, sondern auch was für eine starke Persönlichkeit und Charakter die Menschen damals hatten, dass sie nie aufgaben und bis zum Ende für ihre Stadt kämpften. Auch sehr schön war der Tag, an dem wir in Puschkin, in der Sommerresidenz des Zaren, waren. Ich habe nicht erwartet, dass es dort so schön und prunkvoll gestaltet ist. Nicht nur unsere Ausflüge machten diesen Schüleraustausch unvergesslich, sondern auch die Zeit, die wir mit unseren Freunden aus Sankt Petersburg verbrachten. Fast jeden Tag haben wir etwas zusammen unternommen und waren zum Beispiel im Zentrum der Stadt spazieren, dann waren wir auch in Peterhof oder wir haben uns einfach in ein schönes Cafe gesetzt und die gemeinsame Zeit genossen. Ich hoffe, dass diese Freundschaften weiter erhalten bleiben und dass wir es irgendwie schaffen, uns noch einmal zu treffen. Die Stadt hat mir nicht nur wegen der Architektur gefallen, es war auch die Atmosphäre und die Nettigkeit der Menschen, die dazu beitrugen, dass man sich wohl und nicht falsch am Platz fühlte. Ich hatte ja auch den Vorteil, dass Russisch meine Muttersprache ist, und deshalb fiel es mir leichter, mich in der Stadt zurechtzufinden. Alles in allem kann ich sagen, dass es eine tolle neue Erfahrung war, die keiner so schnell vergessen wird.

Jana Lipmanov

Schüleraustausch – St.Petersburg

Im Rahmen der Projektwoche an unserer Schule, nahm ich am Projekt – Schüleraustausch-St. Petersburg teil. Das Thema unseres Projektes lautete: “Kultur begeistert Jugend in Russland und Deutschland“.
Im September 2013 besuchten 9 russische Schüler unsere Schule, mit denen wir gemeinsam 10 interessante Tage in Halle und dessen Umgebung verbracht haben.
In diesem Jahr wurden wir eingeladen Russland und seine Kultur, besser kennenzulernen.
In St. Petersburg konnten wir viel Neues erleben und entdecken. Dies beschränkte sich nicht nur auf die Kultur und Gesellschaft, sondern auch auf die Sprache. Das Erkunden der Stadt brachte jeden Tag einen neuen Höhepunkt auf unserer Reise. Somit erhielten wir viele Informationen über die Kultur und Geschichte St. Petersburgs. Für uns wurde ein umfangreiches Programm organisiert, das außer Stadtbesichtigung und Fahrt über die Flüsschen und Kanäle auch den Besuch in der Ermitage beinhaltete Die Ermitage ist das größte Museum in Russland, was mit rund 60.000 Kunstwerken in über 350 Sälen gleichzeitig eine der größten und wichtigsten Kunstausstellungen der Welt ist.
Die Führung in der Blutskirche war auch sehr beeindruckend für uns. Diese wurde der Basilius-Kathedrale am Roten Platz in Moskau nachempfunden und sieht ähnlich prunkvoll aus. Außerdem war für uns ein interessanter Ausflug nach Puschkin organisiert. Die Stadt Puschkin liegt etwas weiter südlich von St. Petersburg, dort residierten früher die Zaren mit ihren Familien. Die größte Attraktion in Puschkin ist der wunderschöne Katharinenpalast mit einer Nachbildung des legendären Bernsteinzimmers. Weiterhin besichtigten wir die Peter-Paul-Festung, die Isaak- Kathedrale und vieles mehr. Besonders aber beeindruckte uns die Ballettaufführung “Dornröschen“.
Der zehntägige Aufenthalt in St. Petersburg hat mir einen guten Überblick über den Alltag in dieser Stadt verschafft. Besonders die Gespräche mit Menschen verschiedenen Alters haben mir geholfen, mir ihr Leben vorstellen zu können.
Meine Gastfamilie hat mich liebevoll aufgenommen, sodass ich mich in der Familie sehr wohl fühlte. An Familientagen unternahmen wir gemeinsam spannende Sachen, was mir sehr gefiel.
Dana und ich sind sehr gute Freunde geworden.
Für mich war es ein sehr interessantes Abenteuer. Ich werde diese tolle Reise nie vergessen und hoffe, dass ich eines Tages diese wunderschöne Stadt wiedererleben kann.

Besonders bedanken möchte ich mich bei unseren Lehrerinnen - Frau Kloß und Frau Billeb, die unsere Reise perfekt organisiert und gestaltet haben.
Natürlich Danke ich auch der Peterschule und meiner Gastfamilie.

Alina Zelenchenok 11b

Deutsch-Russischer Schüleraustausch

Im Rahmen der Projektwoche im Christian-Wolff-Gymnasium nahm ich im Januar 2013 am Projekt „Deutsch-Russischer Schüleraustausch“ teil. Und wie der Name dieses Projektes schon sagt, ging es unter anderem nach Sankt Petersburg, „Kulturhauptstadt“ Russlands, wie diese Stadt auch genannt wird. Das Thema des Projektes hieß „Kultur begeistert Jugend in Russland und Deutschland“. Schon im September 2013 hatten wir 9 russische Schüler als Gäste in unserer Stadt. Gemeinsam haben wir einige Städte in der Umgebung Halles erkundet und haben uns intensiv mit der Geschichte und Kultur dieser Städte beschäftigt.
Dank diesem Projekt konnte ich die russische Kultur besser kennenlernen und schon vorhandenes Wissen praktisch einsetzen. Durch die Reise nach Sankt Petersburg habe ich endlich den Wunsch meines Vaters verwirklicht ̶ er wollte schon immer, dass ich irgendwann einmal nach Sankt Petersburg fahre. Er selbst war dort in seiner Kindheit und hatte nur positive Eindrücke gesammelt, die in seiner Erinnerung für immer bleiben werden. Und das wundert mich gar nicht ̶ Sankt Petersburg ist wirklich eine sehr imposante und schöne Stadt. Dank des gut organisierten Programms konnten wir viele Sehenswürdigkeiten besichtigen und das russische Großstadtleben selbst erfahren. Die bedeutendsten Höhepunkte des Programms waren die weltberühmte Ermitage, die majestätisch aussehende Blutskirche und auch die prunkvolle Isaak- Kathedrale. Natürlich nicht zu vergessen sind auch die Peter-und-Paul-Festung, der Katharinenpalast und die schöne Schifffahrt über die Kanäle Sankt Petersburgs. Besonders hat mich die Ballettaufführung „Dornrösschen“ begeistert, denn ich konnte die vom Russischunterricht erworbenen Erkenntnisse über das russische Ballett persönlich erleben. Der zehntägige Aufenthalt in Sankt Petersburg war für mich sehr eindrucks- und erfahrungsvoll. Dies habe ich selbstverständlich auch meiner Gastgeberfamilie zu verdanken, die mich so liebevoll und freundlich aufgenommen hat. Mit Hilfe meiner Gastgeber war ich direkt in den russischen Alltag involviert, was mir eine weitere wichtige Erfahrung gab. Ich bin sehr froh, an diesem Projekt teilnehmen zu dürfen und hoffe, eines Tages Sankt Petersburg wieder zu besuchen und diese Stadt meinen zukünftigen Kindern als eine Stadt, die man gesehen haben muss, zu empfehlen ̶ genau wie es mein Vater bei mir gemacht hat.

Danylo Chankin 11c

Lehreraustausch 2010 in Halle