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Lebenswelt

Das Projekt „Lebenswelt – Schülerinnen und Schüler lernen soziales Engagement“

Das Projekt „Lebenswelt“ wurde im Rahmen des Wettbewerbs „engagiert für Halle 2006“ mit dem Preis der Oberbürgermeisterin ausgezeichnet.
Ohne die engagierte Teilnahme von mittlerweile ca. 150 Schülerinnen und Schülern könnte das Projekt nicht erfolgreich bestehen. Ihnen gebührt Dank und Anerkennung.

Lernen durch Engagement hat eine lange Tradition am Christian-Wolff-Gymnasium in Halle-Neustadt. Im Jahr 2003 wurde die Idee erstmals dank dem Engagement des damaligen Sozialkundelehrers Herrn Engels in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur als Arbeitsgemeinschaft umgesetzt. Sowohl den Schülerinnen und Schülern als auch den begleitenden Lehrkräften verschaffte das Engagement für Kinder, alte und beeinträchtigte Menschen mehr als nur einen Blick in andere Lebenswelten. Schnell waren die Schulleitung und ein Stamm von weiteren Kollegen für das Projekt gewonnen. LDE ist fester Bestandteil unseres Schulprogramms. Seit dem Schuljahr 2008/09 gibt es den Wahlpflichtkurs für die Klassenstufen 9/10. Die Schülerinnen und Schüler können den Kurs für ein oder zwei Jahre belegen. Sie erhalten dafür eine Zeugnisnote, die sich je zur Hälfte aus Praxisleistung und Kursmitarbeit in der Schule zusammensetzt. Bis zu den Herbstferien treffen sich die Teilnehmerinnen einmal wöchentlich für zwei Unterrichtstunden. Sie recherchieren passende Einsatzstellen, nehmen Kontakt auf, stellen sich vor und ermitteln den realen Bedarf vor Ort. Wie kann ich mich mit meinen Stärken und Talenten in der von mir gewählten Einrichtung einbringen? Carolin und Julia haben beispielsweise herausgefunden, dass ihre sportliche Begabungen bei der Arbeit mit Vorschulkindern gefragt sind.
Bis Ende Mai des Folgejahres gibt es einen monatlichen Rhythmus: dreimal Einsatzstelle für 2 Stunden in der Woche, gefolgt von einem 90minütigen Begleitseminar in der Schule. Hierbei steht die Reflektion im Mittelpunkt. Mit unterschiedlichen Methoden werden Befindlichkeiten thematisiert und Erfahrungen diskutiert. Auf diese Weise können auch Probleme angesprochen und Lösungen gefunden werden.
Die Themen: Kommunikation, Bürgerschaftliches Engagement, Akzeptanz und Toleranz gegenüber dem Anderen stehen im Mittelpunkt der Wissensvermittlung. Diese Inhalte sind eng mit Deutsch, Sozialkunde, Ethik und Religion verzahnt. Es wird angestrebt, dass die Kursteilnehmer ihr Praxiswissen in den jeweiligen Fächern einbringen.
Im Seminar lernen die Teilnehmenden das Planen eines eigenen Projektes. So wurde von Lisa ein Tanzprojekt mit Aufführung im Hort „Bunte Welt“selbständig vorbereitet und umgesetzt. Paul, Thomas und Niklas haben gemeinsam mit den Ergo-Therapeuten Herrn Wagner im Ago-Seniorenzentrum Halle-Neustadt eine Frühjahrspflanzaktion für ihre Senioren vorbereitet. Alexa, Lea, Antonia und Emily nutzten die Osterzeit zum Basteln mit den Kindern in ihren Einrichtungen. Marvin und Jenny erforschten die Biografien von alten Menschen im Seniorpart Seniorenheim Kröllwitz.
Die Kursteilnehmer dokumentieren und reflektieren ihr Engagement in einem Portfolio, das mit 20 Prozent in die mündliche Kursnote eingeht. Zudem besucht die begleitende Lehrkraft
Frau Feldmeier die Einrichtungen und hält Kontakt zu den Partnern, die halbjährlich das Engagement verbal einschätzen.
Zum Ende des Schuljahres steigt eine öffentliche Abschlussparty mit Buffet und Kulturprogramm zu der Einrichtungspartner, Freunde und Lehrer sowie die künftigen Kursteilnehmer eingeladen werden. Die Schülerinnen und Schüler präsentieren auf unterhaltsame Weise die Ergebnisse ihres Praxis-Lernens.
In diesem Jahr wurde dazu die Reflexionsmethode „Sea of Emotions“ genutzt.
Dabei zeigte sich, dass anfängliche Unsicherheiten, Ängste und Zweifel im Laufe des Jahres verschwanden. Am Ende landeten alle Schiffchen der Teilnehmenden auf den Inseln Freude, Motivation, Spaß und Begeisterung.
Höhepunkt ist das Überreichen der Zertifikate durch die Schulleitung. Dies ist fester Bestandteil der Anerkennungskultur an unserer Schule.